Studierendenprojekt MiniLoon hebt ab

MiniLoon heißt das Projekt, mit welchem ein internationales Team von Informatik-Studierenden an der Hochschule der angewandten Wissenschaften Hamburg das Internet der Dinge in der Luft verteilen will: eine preiswerte Alternative zum Google Project Loon.

Die Hauptidee diese Projekts war es, eine Netzwerkinfrastruktur einzurichten, die im Notfall als Backup-Netzwerk dient. Zum Beispiel im Fall einer Katastrophe die unsere Hauptkonnektivitätssysteme ausschalten könnte, oder um auch abgelegene Bereiche mit Internet zu versorgen. 

Um zu beweisen, dass die kleinen Ballons das auch schaffen, hat das Team einen funktionierenden Prototyp erstellt, der Daten senden und empfangen, sich mit der Cloud verbinden und Benutzerbefehle ausführen kann.

Die MiniLoons wurden zusätzlich mit Equipment ausgestattet, um Umweltdaten zu messen. Eine dazugehörige App wurde entwickelt, um die gesammelten Informationen anzuzeigen und leicht zugänglich zu machen.

Mehr zu dem Vorhaben, der Motivation der Projektteilnehmenden, eine Beschreibung, sowie eine Demonstration des Prototyps sehen Sie im Video. 

Das Projekt basiert auf dem IoT Betriebssystem RIOT, welches in Hamburg mitbegründet und maßgeblich entwickelt wird, und ist vollständige quelloffen.

Die umfangreiche Projektdokumentation und Anleitung zum Nachbauen befinden sich auf hackster.io

ahoi.digital

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